Essen muss heute meist drei Ansprüche erfüllen: Es sollte schmecken und es sollte satt machen, aber vor allem soll es eines: Schnell gehen. Aber wenn Sie das nächste Mal die Pizza in den Ofen schieben oder schnell ein paar Nudeln kochen, dann halten Sie mal einen Moment inne – bis der Ofen heiß ist oder das Wasser kocht – und fragen sich: Wie war das eigentlich vor 100 oder 300 Jahren? Was hat man zu dieser Zeit hier gegessen und wie sah die Zubereitung aus?
Diesen Fragen sind wir – das Team der qsi-Zeitschrift – gefolgt und haben dabei so manche interessante Entdeckung gemacht. Oder wussten Sie, dass vor der Kartoffel Hirse in unseren Breitegraden das Hauptnahrungsmittel war? Kochrezepte mit Hirse und anderen, beinahe vergessenen Kulturpflanzen werden demnächst hier erscheinen. Aus Quitten kann man zum Beispiel ein wunderbares Gelee kochen und die Steckrübe kann auch mal exotisch daherkommen. Zusammen mit Hackbällchen, Erdnüssen und Birnen zaubert man mit ihr ein wunderbares Curry. Und ganz nebenher tragen solche Rezepte dann auch zur gesunden Ernährung bei.
Wenn einen Bauern im 18. Jahrhundert ein Schnupfen plagte, dann ging er nicht in die Apotheke, die sowieso zu weit weg und viel zu teuer war. Er half sich mit Lindenblüten, Brombeerblättern, Eisenkraut Majoran und Pfefferminze selbst. Das Wissen über Heilkräuter war früher weit verbreitet. Nach einer Zeit des Vergessens erfreut es sich inzwischen wieder wachsender Beliebtheit. Trotzdem wollen wir der Kräuterkunde auch hier einen kleinen Platz einräumen. Und dass Kräuter nicht nur Medizin sind, weiß jeder, der schon einmal eine leckere Kräuterbowle getrunken hat.
Der dritte Schwerpunkt der Seite soll der heimische Garten werden. Viele der hier vorgestellten Pflanzen sind im Handel nur schwer zu finden. Haben Sie zum Beispiel schon einmal Topinambur im Supermarkt gesehen? Aus diesem Grund beschäftigen wir uns auch mit allem, was Eigenanbau und die Gartengestaltung betrifft. Sie erfahren also auch, wo Sie welches Gemüse pflanzen können und welche Kräuter nicht nur Sie, sondern auch Ihre Blumen vor Krankheiten schützen.
Wir freuen uns, Ihnen Geschichte und Geschichten, Rezepte und Tipps näher zu bringen und grüßen herzlich
Ihr Quitte-Steckrübe-Immerkraut Zeitschriftenteam