Arginin ist eine halb-essentielle, basische Aminosäure, die man in geringen Mengen in proteinhaltigen Produkten, zum Beispiel in Erdnüssen, Weizenkeimen, aber auch in Sojabohnen findet.
Bei starker körperlicher Belastung, wird nicht mehr genug von dieser wichtigen Aminosäure vom Organismus produziert. Man sollte daher zusätzlich L-Arginin zu sich nehmen, denn sonst droht eine Mangelversorgung, wie sie auch bei einseitiger Ernährung auftreten kann. Wie die zusätzliche Aufnahme von Kreatin bei Ausdauersportlern sinnvoll oder zumindest nicht schädlich ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch die vermehrte Aufnahme von Arginin ratsam sein.
Wann benötigt der Körper vermehrt Arginin?
Ein Mangel an Arginin kann zu einer Verengung der Blutgefäße führen und dadurch Herz-Erkrankungen auslösen. Während einer Diät wird viel L-Arginin vom Körper gebraucht, denn es senkt die Ammoniakkonzentration im Blut und verbessert dadurch die Proteinverwertung im Körper. Das bedeutet, die sauren Abbauprodukte können besser im Körper gebunden und abgebaut werden. In der Anti-Aging Behandlung schätzt man Arginin zudem aufgrund seiner optimalen Wirkung auf den Stoffwechsel. Die Medizin setzt Arginin zur Behandlung von Lebererkrankungen, bei Bluthochdruck, verschiedenen Krebserkrankungen und Arteriosklerose, aber auch zur Wundheilung und bei einer Schwäche des Immunsystems ein.
Wie wirkt Arginin?
Durch die Erweiterung der Blutgefäße können mehr Sauerstoffmoleküle und Nährstoffe ins Blut, aber auch in die Muskelzellen, gelangen. Wird Arginin als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, bewirkt es eine deutliche Leistungssteigerung. Der gesamte Organismus wird besser durchblutet und alle Muskeln bestens mit sämtlichen Vitalstoffen versorgt. Auch als Potenzmittel wird es daher sehr geschätzt.
Die Einnahme vor Arginin in angemessener Dosierung wird auch von der amerikanischen Gesundheitsbehörde als unbedenklich eingestuft. Jedoch sollte man beim Kauf von Arginin auf seine hohe Bioverfügbarkeit achten.